herzlich willkommen in unserer grafikagentur!

wenn sie anspruchsvoll und individuell gestaltete drucksachen oder einen professionellen internetauftritt suchen, sind sie bei uns genau richtig. wir bieten ihnen kreative lösungen, die ihre produkte, ihr unternehmen und ihre leistung ins optimale licht stellen.

stöbern sie doch einfach mal durch unsere referenzen oder kommen sie in unserem grafikbüro in tettnang vorbei. dann können wir ihre speziellen fragen in einem persönlichen gespräch klären.

eva plieske                     michael och

wir

wir, das sind zwei grafik-designer, die sich nach erfolgreichem studium der aufgabe widmeten, die welt ein bißchen schöner zu gestalten. im sommer 2008 entstand die idee, unsere kräfte zu bündeln und die grafik gemeinsam zu betreiben. februar 2009 folgte der bezug unserer agenturräume im kronengässle 3 in tettnang, ein liebliches plätzchen, wie geschaffen für unsere agentur. das kronengässle hat nicht umsonst den beinamen »little italy«.

sind

sind [1. und 3. per. plural präsens] kommt von »sein«. und mit »sein« verbinden wir viele wichtige begriffe… wie z.b. »das sein und das nichtsein«, »das wahre sein«, »das dasein«, »das anderssein«.

gestalter

gestalten hängt für uns mit »tun« zusammen. gestalter sind menschen, die etwas tun. gestalter machen die welt schöner. gestalter sitzen oft den ganzen tag am computer, trinken unmengen kaffee und sind sowieso völlig überbezahlt. und der sohn vom hausmeister kann ja auch internet...

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sehr kleiner fleck, der als schriftliches zeichen zumeist am satzende steht. er taucht aber auch in anderen satz­zeichen, wie dem ; oder dem ! auf. wichtig für den gestalter, der immer zum punkt kommen muss, der immer auf den punkt kommen muss.

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lehnte sich im 17 jh. dem lateinischen »comma« an, das wiederum dem griechischen »kómma« [schlag, einschnitt, abschnitt] folgte. durch die neue rechtschreib­reform fast völlig undurch­schaubar einzusetzen. trennt haupt- und gliedsätze.

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der doppelpunkt [oder kolon] weist auf etwas folgendes hin. der kolon ist auch teil des darms. naja.

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strichpunkte [oder semikolons, also halbe kolons] trennen stärker als das komma und schwächer als der punkt. ein vom aussterben bedrohtes satzzeichen. war johannes wächter 2008 einen artikel im magazin der süddeutschen zeitung wert.

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manchen menschen ein lieblings­zeichen um ihrer meinung nachdruck zu verleihen. das ausrufe­zeichen wurde wohl bei den lutherschen bibelüber­setzungen erstmals als solches benutzt. die spanier drehen den spieß auch noch um und verwenden neben dem abschließen­den ! das öffnende ¡ … da soll sich noch einer auskennen.

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jetzt wirds lustig. zu den waagrechten strichen gibt es mittlerweile ganze bücher, die sich nur damit beschäftigen, welcher strich für welchen zweck wie lange zu sein hat und warum das so ist. da tauchen begrifflich­keiten wie trennstrich, bindestrich, ergänzungsstrich, geviert, viertelgeviert, minuszeichen, gedankenstrich, bis-strich oder streckenstrich auf. da wird dir ganz schwindelig von.

alphabet

da hat es sich das alphabet ja wieder mal supereinfach gemacht und seinen namen einfach den ersten beiden buchstaben des griechischen alphabets geklaut, also alpha und beta.

ausrichten

muss eine deutsche erfindung sein, da hiermit wörter, buchstaben oder sonstige elemente in reih und glied gebracht werden sollen. früher mussten das die bleisetzer mühsam von hand machen, heute erledigt dies der computer ratzfatz in jede gewünschte richtung.

ausstellung

ohja, eines unserer lieblings­themen. bei ausstellungen zeigen erstmal menschen, was sie so getan haben die letzte zeit. alles ist bestens organisiert, und dennoch: die nervosität steigt, je näher der termin rückt. trifft man als grafiker am ort der ausstellung ein, erlebt man manchmal eine böse über­raschung und arbeitet die folgenden 2 tage durch.

bild

neben den bekannten wortver­bindungen wie bildhübsch, vorbild, mannsbild, weibsbild, gebilde steht das wort »bild« mittlerweile für deutsch­lands bildungs­lektüre nummer 1, respekt!

ganz simpel eigentlich das papier, auf dem man einen brief schreibt. heute gibt es unzählige briefpapiere zu kaufen, die in augenkrebs­erregenden farben erhältlich sind. oder riechen, dass es einem die tränen in die augen treibt. papiere, die in unserem büro entstehen, sind zurückhaltend, dezent, reduziert in der gestaltung, wenn gewünscht auch laut, schreiend und aggressiv in der farbgebung und riechen nach … papier.

brotschrift

als die schrift noch vom schriftsetzer von hand gesetzt wurde, bekam der gute mensch sein geld dafür, wie viele seiten er am tag gesetzt hat. er verdiente also sein brot damit.

naja, wenn ich jetzt noch erklären muss, was buchstaben sind, dann wirds eng. ich meine, das weiß man. oder? nun, buchstaben bilden worte, bilden sätze, bilden texte, bilden bücher.

das erscheinungsbild eines unter­nehmens ist teil seiner identität [corporate identity] und folgt im regelfall dem grundsatz »form follows function« [louis sullivan]. mitunter müssen jedoch gestalterische regeln gebrochen werden um ein neues, eigenes erscheinungs­bild zu schaffen.

corporate identity

heutzutage wechselt die corporate identity schneller als mancher rockmusiker seine unterhosen. dies führt zur verun­sicherung der mitarbeiter und der kunden, die bald nicht mehr wissen, auf was sich ihr auge und ihre geldbörse konzen­trieren soll. so, jetzt weiß man aber immer noch nicht, was eine ci ist. hier kommts: »Corporate Identity (CI) ist die englische Bezeichnung für die Unter­nehmens­identität, Unter­nehmens­persönlichkeit in den Bereichen Verhalten, Kommunikation und Erscheinungs­bild nach innen und außen«.

neben vielen fachleuten verschieden­ster druckverfahren wohnt in der druckerei, gut versteckt, das druckfehler­teufelchen. sein bestreben ist es, kurz bevor etwas gedruckt wird, nochmals hopp auf die druckpresse zu springen und der drucksache einen felher mitzugeben. niemals je wurde das druckfehler­teufelchen gesehen, sein werk ist jedoch hinlänglich bekannt und global verhasst. um das schlimme tun dieses garstigen kleinen wesens zu unterbinden, bieten professionelle grafik­agenturen ihren kunden vor start der produktion einen proof, einen probeabdruck.

eva

die eine geschäftsführende hälfte von »wir sind gestalter.«. nach ihrer liebes­bedingten emigration aus ihrem geburtsland ungarn studierte sie an der »schule für gestaltung« in ravensburg grafik- und kommuni­kations­design. ihr ungarisches temperament hat schon so manches projekt voran­getrieben, selbst widrige umstände kapitulieren vor ihrer durch­setzungs­kraft.

farbe

»das macht das leben lustig« las ich in irgendeinem interview über den angeblich zunehmenden »mut zur farbe«. aha. desweiteren las ich da von »kreischenden farben« und »da kann man nichts falsch machen«. aha aha. erstens bin ich froh, dass meine wandfarbe nicht kreischt, das würde mich dann doch stark irritieren… zudem sind wir hier im büro durchaus der meinung, dass man mit farben einiges falsch machen kann. deshalb nehmen wir uns in jedem projekt die zeit für eine optimale mischung von rot, grün und blau. die farbwahl ist natürlich thematisch bedingt, hier gilt »less is more«.

fett

ein typografischer ausdruck, der nicht die ungarische salami oder den zustand von nachbars lumpi beschreibt. nein, hiermit wird ein bestimmter schrift­schnitt beschrieben. schriftschnitt? häh? nun, früher wurden die für den druck verwendeten schriften noch aus metall geschnitten. und da man eben dünne, dicke, schräge schriften benötigte, gab es also verschiedene schnitte. und »fett« bezeichnet hier einen schriftschnitt mit kräftigerem ausdruck. am computer unter »bold« besser bekannt.

da denkt man, zu einem flyer fällt dir nicht mehr viel ein, das kennt jeder. weit gefehlt! wussten sie, dass die ersten nachweis­baren flyer (flugblätter) auf das jahr 1488 zurückgehen und damals als massen­kommunikations­mittel einer zeitung gleich eingesetzt wurden? und erst später ihren einzug in die verschiedenen protest­bewegungen fanden. flyer oder flugblätter wurden später von häusern geworfen, damit der wind sie weithin verteilt. heute dienen sie primär der massen­werbung, sind günstig in der herstellung und oft nicht sehr ästhetisch, da man für sowas ja nun wirklich keinen grafiker braucht. sie verstehen, der sohn vom hausmeister hat ja auch einen pc…

fotografie

fotografie bezeichnet den völlig unzu­reichenden versuch, die welt als bild festzuhalten. wie sollte das denn bitteschön funktionieren? oder geht es vielleicht eher darum, vor der kamera zu erfassen, was sich hinter der kamera abspielt? und überhaupt … was ist denn ein »gutes« foto? macht ein »guter« fotograf »gute« fotos? braucht man eine »gute« kamera für »gute« fotos? ich sage nur terry richardson…

grafik

beschreibende kunst, die anfang des 14. jahrhunderts mit erfindung des holzschnitts zuerst für kirchliche zwecke genutzt und später von immer mehr künstlern frei übernommen wurde. wir könnten ihnen dazu noch einiges mehr erzählen, aber da kommen sie besser mal auf einen kaffee vorbei.

auch bekannt als anbieter­kenn­zeichnung ist das impressum seit 2002 pflicht für deutsche websites. geschaffen zum einen, um jede website klar zuordnen zu können, gut. zum anderen aber, und das ist der gewichtigere grund, um den ganzen heerscharen von speziell trainierten abmahn­anwälten die möglichkeit zu bieten, ihr bekannter­maßen karges einkommen etwas aufzubessern. ob der sohn vom hausmeister das auch weiß? ... gehen sie lieber auf nummer sicher!

italic

eine weitere art, eine schrift an bestimmten stellen hervorzuheben. fast immer nach rechts geneigt, da diese hervor­hebung der handschrift entstammt. italic oder kursiv, wie der typograf sagt, stammt aus dem lateinischen »currere« (laufen, rennen).

haben sie fragen, planen sie ein konkretes projekt oder wollen sie einfach nur mal wissen, wer wir sind? schreiben sie uns eine email, rufen sie uns an oder kommen sie einfach mal vorbei. wir freuen uns auf sie!

kontur

ist die kontur (aus dem französischen le contour, umriss, linie, silhouette) immens wichtig für die bildhauer oder so, taucht sie für den typografen eher bei der zumeist missglückten anwendung als hervorhebung oder ausschmückung von textstücken auf. naja, da braucht man jetzt nicht viel darüber zu sagen. das kennen sie, oder?! kuvert? kuvertüre :-)

linie

irgendwie ist eine linie ja eine aneinander­reihung einzelner punkte. ist ein strich auch eine linie? nun, eine linie ist durch zwei punkte begrenzt. aber ein strich ist ja auch nicht unendlich. oder?

abgeleitet vom früheren »unter­nehmens­logo« oder »logotyp« operiert heutzutage jeder wie er will mit diesem begriff! auf jeden fall ist das logo ein wichtiger teil des visuellen erschei­nungs­bildes eines unter­nehmens. sodele, nun gibt es ja noch unter­schiedliche logos. nur worte, worte und bild, nur bild. ja, alles nicht so einfach. unter­schätzen sie niemals die wirkung eines schlechten logos auf ihre kunden!

ochi

michael och studierte an der schule für gestaltung in ravensburg und schloss dort mit dem diplom zum grafik- und kommuni­kations­designer ab. in einem seiner früheren leben versuchte michael och sein lebens­glück als musiker bei der band »bellybutton & the knockwells«, die heutigen »dramagold«. nachdem er einige jahre als freelancer arbeitete, gründete er zusammen mit eva plieske die agentur »wir sind gestalter.«

einer dieser furchtbaren anglizismen, dessen anwendung uns die tore zur schillernden welt der kreativen öffnet. früher nannte man einen druck noch druck. heute sagt man print dazu. und meint dasselbe. warum? keine ahnung. und so richtig erklären konnte mir das noch niemand.

radiergummi

ein lieb gewordenes relikt aus kindertagen. repariert falsche worte und striche. zumeist wird das papier dabei in üble mitleiden­schaft gezogen und das ganze schaut hinterher schlimm aus, was die strengen blicke der lehrer und eltern nach sich zog. der radier­gummi konnte auch herrlich zerkaut und zerkleinert werden, um damit unliebsame klassen­kameraden zu bespucken.

hier gibt es was zu sehen! schauen sie an, was wir bisher getan haben. haben sie fragen zu den einzelnen projekten, sind sie herzlich eingeladen, uns anzurufen oder auf einen kaffee vorbeizukommen.

schrift

da die menschen sich schon mitteilen wollten, bevor sie überhaupt richtig aufrecht gehen konnten, erfanden die sumerer die sogenannte »keilschrift«, bevor sich die alten ägypter mit den »hiero­glyphen« wichtig machten. später strafften die römer die teils umständlichen »hiero­glyphen« und hoben das lateinische alphabet aus der taufe. natürlich gab es global gesehen jede menge parallel­entwick­lungen, die man keinesfalls schmälern sollte. also, augen auf im straßen­verkehr!

schriftgröße

naja, auch diese bezeichnung erklärt sich selbst. oder? große schrift, kleine schrift, schriftgröße. alles klar?!

skalieren

fällt ihnen hin und wieder ein bis zur unkenntlichkeit verzerrtes bild im internet auf, dann sehen sie ein beispiel falscher skalierung. die skalierung beschreibt im prinzip den vorgang, ein bild kleiner zu machen. oder größer. bestenfalls wird gleichmäßig skaliert, das heißt länge und breite im selben verhältnis verändert.

spationierung

begrifflichkeit aus der typografie, die den umgang mit zwischen­räumen bei worten und buchstaben bezeichnet. dient der besseren lesbarkeit oder dem besonderen ausdruck. hier gibt es natürlich viele möglich­keiten, die, wie so oft, zu guten oder auch miesen ergebnissen führen können.

spazieren

klingt ähnlich wie die spationierung, ist aber weitaus erholsamer. die spationierung ist mitunter kein spaziergang, der spaziergang hingegen immer. gerne spazieren wir durch das hübsche tettnang, um leute zu treffen, einen kaffee zu nehmen oder warum auch immer. gründe gibt es zur genüge.

spiegeln

nicht zu verwechseln mit dem morgend­lichen vorgang im bad, wenn sich das gesicht, das man für sein eigenes hielt, über nacht zu einer zerfurchten k(r)ater­landschaft unab­schätz­baren ausmaßes entwickelt hat. nein, keine sorge! das spiegeln bezeichnet für den grafiker, man kennt es aus der grundschule, den vorgang, ein objekt an einer spiegelkante per spiegelung geometrisch zu trans­formieren.

ganz, ganz grundlegend ist ein symbol alles, was nicht nur für sich selber, sondern gleich­zeitig auch für etwas anderes steht. hm, okay. nun besitzen symbole in den unter­schied­lichen kulturen mehr oder weniger zugeord­nete bedeutungen und dadurch werden symbole für uns interessant: man kann mit ihnen kommuni­zieren.

transparenz

das, was sie in der politik oder im geschäftsleben eventuell vermissen mögen, können sie mit der geeigneten software einfach per mausklick aktivieren. juhu! endlich ist transparenz gegeben, wo man transparenz fordert.

typographie

ursprünglich bezeichnet die typografie die druckkunst, insbesondere im bereich des hochdrucks. heute steht die typografie für die gedruckte schrift und für den gestal­terischen umgang hiermit.

visitenkarte

visitenkarten haben eigentlich den zweck, jemandes namen und ein paar kontaktdaten in die welt zu tragen. nun kann man dies in schön und in weniger schön machen. online gibt es viele verlockende angebote von der dunklen seite der macht, die einem 250 »professionell« gestaltete visiten­karten zu einem spottpreis feilbieten. wenn sie allerdings wert auf indivi­dualität legen und etwas besonderes wollen, dann kommen sie besser zu uns.

gemeinhin bekannt als »internet«, das netz der netze. entstanden 1969 aus einem forschungs­projekt des pentagons. als erfinder des world wide web gilt sir timothy john berners-lee, der das html-protokoll erfand. ein guter freund meinte vor 15 jahren, das internet sei ein riesen müllhaufen und würde sich niemals durchsetzen. ganz unrecht hatte er ja nicht, mit dem müll, aber ohne webauftritt geht heute trotzdem nichts mehr.

das ist das, was der sohn vom hausmeister genau so super für summe macht. und schneller ist der auch. weil, der kann nämlich auch internet. nur, wir können das mit sicherheit schöner und zuver­lässiger. es ist eben alles eine frage des anspruchs.

zeilenabstand

erklärt sich ja von selbst, nicht wahr. und wird manchmal sträflich vernach­lässigt. wenn ihnen beim lesen eines längeren textes die augen tränen, dann liegt das oft am falsch gewählten zeilen­abstand.

zoo

in einem zoo wohnen gezwung­ener­maßen viele tiere in käfigen oder gehegen. davor findet man zumeist staunende menschen, oft familien. die menschen sind fasziniert bis gelang­weilt, die tiere scheinen immer gelangweilt.

zoom

zum einen ist das ein goa-trance-open-air-festival in zürich, wo man alles konsumiert, was bei drei nicht auf den bäumen ist. da uns das aber nicht interessiert, befassen wir uns hier mit dem zoom als objektivart. aber auch nur sehr begrenzt, da uns das zoom­objektiv zu unscharf, zu allgemein ist.